Urlaub
Wie schützen Sie sich auf der Urlaubsreise für Dieben und Gaunern
Wie schütze ich mich im Urlaub vor Dieben und Gaunern? Ferienzeit
ist auch Hochsaison für Kriminelle, vor allem in Spanien, Frankreich
und Italien. ADAC Clubmitglieder berichten von aufgebrochenen
Wohnmobilen und falschen Polizisten, die angeblich nach Falschgeld und
Drogen suchen und Urlauber ausrauben. In Innenstädten reißen Ganoven,
die auf Mopeds unterwegs sind, an Ampeln die Autotür auf und klauen
Wertgegenstände. Oder sie stechen Reifen an – das passiert auch an
Raststätten, Tankstellen oder Mautstationen – und bieten sich dann als
Pannenhelfer an. Komplizen nutzen die Situation, um den Wagen leer
zuräumen.
Einen 100-prozentigen Schutz vor Gaunern gibt es nicht.
Aber
sie machen es ihnen schwer, wenn Sie ein paar Regeln beachten: Auto
immer abschließen, während der Fahrt vor allem in Innenstädten Türen
und Kofferraum verriegeln, nichts sichtbar im Wagen liegen lassen und
Campingplätze für unterwegs vorab buchen, damit Sie nicht auf dunklen
Parkplätzen übernachten müssen. Und wenn Sie wegen eines platten
Reifens halten müssen: Auto absperren und per Handy Hilfe rufen.
So schützen Sie Ihr Eigentum während des Urlaubs
1. Vermeiden Sie eindeutige Zeichen, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist. 2. Quillt der Briefkasten während Ihrer Abwesenheit vor Post über? Ihr Briefkasten sollte während Ihrer Abwesenheit regelmäßig geleert werden. Das Zeitungsabonnement können Sie bei den meisten Verlagen für die Urlaubszeit abbestellen.
3. Sind die Rollläden permanent heruntergezogen? Lassen Sie diese über eine Zeitschaltuhr oder von einem Nachbarn regelmäßig auf- und zu fahren. Falls Ihr Haus beobachtet wird, erweckt dies den Eindruck, dass das Haus bewohnt ist.
4. Sind Fenster und Terrassentüren den ganzen Tag verschlossen? Auch hier gilt, lassen Sie Ihren Nachbarn ab und zu lüften – ganz nebenbei hat dies den Nebeneffekt, dass nach Ihrem Urlaub keine muffige Luft auf Sie wartet.
5. Wuchert der Garten während der Abwesenheit vor sich hin? Bitten Sie doch Ihren Nachbarn zumindest alle zwei Wochen den Rasen zu mähen und grobes Unkraut zu jäten. Er wird sich sicher freuen, wenn Sie dies bei seinem Urlaub ebenfalls übernehmen.
6. Ist das Haus zu keiner Zeit – weder innen noch außen – beleuchtet? Hier schaffen Zeitschaltuhren oder Sensoren, die auf Lichtstärke reagieren Abhilfe – denn schwere Jungs scheuen oft nichts mehr als das Licht.
7. Stehen Ihre Mülltonnen nie/permanent zur Leerung auf der Straße? Spendieren Sie Ihrem Nachbarn Platz in Ihrer Mülltonne. Vielleicht hat er noch Dinge, die er aussortieren wollte.
8. Verweist Ihr Anrufbeantworter auf den Urlaub? Ein Anruf genügt und schon wissen die Täter, wie viel Zeit bleibt. Deshalb neutrale Texte wählen.
9. Ist für den Postboten auf dem Briefkasten ein Verweis an den Nachbarn? Auch das sollten Sie vermeiden. Der Postbote wird sowieso nebenan fragen, ob dort jemand das Paket entgegennimmt. Schreiben Sie die Einladung zum Einbruch nicht auf den Briefkasten.
10. Nutzen Sie bereits einen Sicherheitsdienst? Wir sorgen durch ausgefeilte Kontrollen für Ihre Sicherheit.
11. Wenn Sie Zusatzsicherungen haben – sind diese auch alle verriegelt? Die besten Zusatzsicherungen nutzen nichts, wenn sie nicht genutzt werden!
12. Besonders wertvolle Gegenstände sollten Sie während Ihrer Abwesenheit in einem Bankschließfach aufbewahren und/oder fotografieren. Sollte doch etwas passieren, haben Sie so den direkten Nachweis.
Viel Spaß im Urlaub!
Falls Sie weitere Informationen zum Schutz vor Einbrüchen benötigen, informieren Sie sich doch einfach auf www.nicht-bei-mir.de. Dies ist eine Initiative für aktiven Einbruchsschutz, an der sich auch die LWS security group beteiligt.
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